Landesverband NRW Bündnis 90/Die Grünen verleiht unserem Verein den „Grünen Marabu“!

Ratsfrau Barbara Jessel von den Grünen in Bochum schlug unseren Sportverein für die im vergangenen Jahr vom Landesverband der Grünen geschaffene Auszeichnung für Vereine vor, die sich für die Menschenrechte und die Integration von Flüchtlingen und gegen Rassismus einsetzen. Unser Verein teilt sich die Auszeichnung mit dem Verein „Ausbildung statt Abschiebung“ aus Bonn, der Flüchtlingen Hilfe bei der Schul- und Berufsausbildung bietet.
Integration aller Bevölkerungs- und Altersgruppen, also auch von Asylbewerbern ist Ziel unseres Sportvereins und des DJK-Sportverbandes, des Sportverbandes der katholischen Kirche, dem unser Verein angehört. Seit zwanzig Jahren hat sich der Verein auch ganz konkret für die Belange von Migranten und Flüchtlingen eingesetzt.
Seit einem Jahr hat die Fußballabteilung Asylbewerber aus den an den Sportplatz angrenzenden Asylbewerberunterkünften in die 3. Fußballmannschaft aufgenommen. Seit die WAZ vor einem Jahr darüber unter dem Titel „Fußball kennt nur eine Sprache“ berichtete, findet diese Integration durch den Mannschaftssport besondere Aufmerksamkeit und der WAZ-Titel wird zum öffentlichkeitswirksamen Motto.
Dabei ist uns aber gegenwärtig, dass das Netzwerk, das sich in Hinblick auf die Integration der Asylbewerber in den Unterkünften an der Wohlfahrtstraße gebildet hat und zu dem unser Verein auch gehört, wie auch die positive Resonanz, die wir durch die Bürger und die Politiker in Bochum-Ehrenfeld erfahren, wesentliche Faktoren für die Anerkennung darstellen, die unser Verein auch durch die Preisverleihung erfährt.
Aber unser Verein sieht diese Anerkennung auch als Ansporn, auf dem eingeschlagenen Wege voranzugehen. Und das bedeutet nach unserem Verständnis, dass der weitere Weg einer erfolgreichen Integration von Asylbewerbern in unseren Verein darin bestehen müsste, sie so zu begleiten und sportlich so zu fördern, dass sie entsprechend ihrer Interessen, Anlagen und Entwicklung ihren Platz an jeder Stelle und in jeder Mannschaft der Fußballabteilung oder auch in anderen Sportangeboten des Vereins finden. Langfristig muss unser Ziel sein, der Integration von Asylbewerbern nicht mehr besondere Anerkennung zukommen lassen zu müssen, sondern sie zur Normalität werden zu lassen.